Hauterkrankungen: Bakterien, Pilze und genetische Veranlagung

Nützlich

Es gibt die unterschiedlichsten Hauterkrankungen, welche in einer differenzierten Intensität beim Patienten auftreten können. Je nach Veranlagung und jeweiligen Umwelteinflüssen bilden sich einzelne Symptome nach einer gewissen Zeit von allein zurück. Andere Krankheiten müssen in einer langwierigen Therapie behandelt werden. Mitunter helfen pflanzliche Präparate, während andere Betroffene lieber klassische Medikamente bevorzugen. Man kann sich anstecken oder wird selbst zum Überträger. Doch auch mit einer wirklich sorgsam durchgeführten Hygiene kann nicht jede Hautkrankheit vermieden werden. Es wird also deutlich, dass dieses Thema sehr weit gefächert ist und deshalb von Fall zu Fall unterschiedlich betrachtet und bewertet werden sollte.

Häufige und bekannte Hautkrankheiten von Menschen:

– Psoriasis (Schuppenflechte)
– Rosazea, bzw. Couperose
– Narbenwucherungen (Keloide)
– Feuermale
– Warzen
– Herpes
– Neurodermitis
– Nesselsucht
– Candida albicans
– Furunkel

Warzen, Windpocken und Gürtelrose

Einige Hautkrankheiten werden durch Viren übertragen. Genau dies trifft auf die Gürtelrose, Warzen und Windpocken zu. Vor allem Windpocken kommen häufig im Kindesalter vor und diese Krankheit ist besonders unangenehm. Der Befall ist am gesamten Körper und geht mit starken Jucken und Rötungen einher. Kleine bis hell-rote Bläschen entstehen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Der Verlauf geschieht so, dass der Körper nach etwa zwei bis drei Wochen die Krankheit von allein überwunden hat und keine Beschwerden zurückbleiben. Mitunter verbleiben ein paar Narben, die sich jedoch fast immer reduzieren und fast nicht mehr sichtbar sind. Die Gürtelrose wird auch von diesem Virus verursacht, allerdings sind meist Menschen zwischen 50 und 70 Jahren betroffen. Die Krankheit tritt vorwiegend am Rumpf auf und hat die Form eines Gürtels, was den Namen erklärt. Warzen stellen eine sehr häufige Hauterkrankung dar, wobei vorwiegend Hände und Füße betroffen sind. Die Warzen haben in etwa einen Durchmesser von zwei bis vier Millimeter. Bei einem schwachen Immunsystem treten Warzen häufiger auf, weshalb Kinder weitaus mehr betroffen sind als Erwachsene. Viele Warzen klingen nach einer gewissen Zeit von allein wieder ab. Andere müssen hingegen speziell behandelt werden, was unter Umständen zu Schmerzen führen kann und eine längere Zeit zur Heilung in Anspruch nimmt.

Erblich vorbelastet

Nicht jede Hautkrankheit entsteht durch Viren oder Bakterien. So müssen Sie nicht fürchten, dass Sie sich zwangsläufig anstecken. Ein gutes Immunsystem kann vielen Krankheiten trotzen und nicht jeder Mensch musste mit den typischen Kinderkrankheiten kämpfen. Eine gute Basis sind die empfohlenen und selbstverständlichen Impfungen. So können Sie Masern oder Röteln vermeiden. Dennoch kann sich nicht jeder über einen glatten ebenmäßigen Teint erfreuen. Dies steht im engen Zusammenhang mit den Genen. Wie so viel vererbt wird, ist dies auch in diesem Fall zutreffend. Feuermale oder Muttermale sind in diesem Sinne eigentlich keine Krankheit. Natürlich sollten die Leberflecke im Auge behalten werden, damit kein Anlass zur Sorge in puncto einer Krebserkrankung besteht. Aber im Allgemeinen handelt es sich ähnlich wie bei Sommersprossen um eine genetische Veranlagung, welche unterschiedlich attraktiv wahrgenommen wird. Sofern jedoch die Gesundheit in Ordnung ist, sollten Sie sich nicht beunruhigen und zu viel Gedanken machen. Denn sofern Sie sich fit und vital fühlen, ist keine Sorge erforderlich.

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