Muskelschwund – eine Muskelkrankheit

Krankheiten

Es gibt ungefähr 600-800 unterschiedliche Erkrankungen, sie zu Muskelproblemen führen können. Hierzu zählt auch der Muskelschwund. Auch bei Muskelschwund gibt es verschiedene Formen, die zu tragen kommen können. Aber was ist genau ein Muskelschwund? Meinst ist der Muskelschwund erblich bedingt, d.h. die Muskeln bilden sich im Körper zurück. Gerade an den Armen, an den Beinen, am Rumpf, im Gesicht, im Körperinneren, am Herzmuskel und an den Augenmuskeln bilden sich in diesem Fall die Muskeln zurück. Die verschiedenen Muskelschwunderkrankungen sind nach ihren Entdeckern benannt worden. Sie können aber auch nach der Art ihres Daseins benannt werden.

Die Ursachen von Muskelschwund

Die Ursache kann sehr vielfältig sein. Es kann sein, dass ein genetischer Defekt vorliegt und der Mensch so Muskelschwund erleiden muss. Hier sterben dann die Muskelzellen ab. Es kann aber auch sein, dass die Nervenzellen, die den Muskel versorgen absterben. Die Erkrankung kann bereits bei einem ungeborenen Mensch vorkommen. Ebenso kann es sein, dass die Erkrankung in den ersten Lebensmonaten auftritt. Bei manchen Formen zeigt sich die Erkrankung erst in den späteren Jahren. Je früher die Erkrankung auftritt, umso aggressiver ist sie meist. Gerade die frühen Formen, die zu Muskelschwund führen, können meist schon zum Tod in den ersten zwei Lebensjahr führen. Bei späteren Fällen kommt es meist nur zu schlimmen Symptomen. Hier ist die Lebenserwartung nicht verkürzt.

Die Therapie bei Muskelschwund

Die Therapie der Erkrankung erfolgt meist mit der Entfernung des Thymus oder auch mit Medikamenten. Die Medikamente unterdrücken das Immunsystem. Sehr problematisch ist in diesem Fall das Absterben der Muskulatur. Gerade hier ist die Atemhilfsmuskulatur sehr kritisch zu betrachten, da sie die Atmung unterstützt. Gerade wenn diese Muskulatur beansprucht ist, kann es sein, dass der Mensch schlecht atmen kann. Dadurch bekommt der Körper weniger Sauerstoff.

Ebenso kann die Erkrankung auch die Schluckmuskulatur und auch die Herzmuskulatur angreifen. Hier kann eine Herzschwäche entstehen oder auch eine Schluckstörung. Liegt eine Erkrankung vor, zum Beispiel ein Armbruch, dann kann es sein, dass die Muskulatur nicht zerstört, sondern nur der Muskel schwindet aufgrund der nicht ausreichenden Bewegung während der Heilung. Mit der Beanspruchung der Muskulatur wird wieder die Ausgangsform hergestellt.

Wie sehen die Symptome aus?

Alle Muskelschwunderkrankungen haben eins gemeinsam. Die Bewegung wird eingeschränkt. Das kann sich wie folgt äußern. Die Muskeln können sich nicht mehr flüssig bewegen. Die Muskulatur ist nur noch unvollständig bewegbar oder auch zum Schluss gar nicht mehr. Zum Beispiel kann es bei der Beinmuskulatur so sein, dass die Person am Anfang stolpert und die Kraft in den Beinen schneller nachlässt.
Sollte die Krankheit bereits in den ersten Lebensmonaten vorhanden sein, dann kann das Laufen lernen sehr schwierig werden. Tritt die Krankheit im Kindesalter auf, kann es sein, dass die Fähigkeit zu laufen wieder verloren geht. Die Betroffenen haben grundsätzlich sehr starke Schwierigkeiten mit der Bewegung. Gerade für Kinder, die sich sehr gerne bewegen wollen ist das ein großes Problem. Sie haben meist einen schlechten Gang. Die Körperhaltung ist meist auch gekrümmt und das Gehen fällt schwer. Sitzen die Betroffenen bereits im Rollstuhl, schreitet die Krankheit weiterhin fort, da die Körperteile sich nicht gut bewegen können. Auch das Atmen fällt immer schwerer, da die Atemmuskulatur von der Erkrankung ebenfalls betroffen sein kann. Dies führt zu Atemwegserkrankungen. Aufgrund der Infektion in der Lunge kann dies die Lebenserwartung sehr stark einschränken.

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