Gallenblasenerkrankungen

Gesundheit

Gallenblasenerkrankungen entstehen meist dann, wenn gar nicht damit gerechnet wird. Das hat zur Folge, das nach einer Gallenblasenoperation oft die größeren Schäden entstehen können, als vorher. Die Entnahme der Gallenblase zwingt den Patienten, auf fetthaltige Speisen zu verzichten. Der Körper ist mit der fehlenden Gallenblase nicht mehr in der Lage, die Fette gut zu verwerten. Und so kommt es bei den meisten Patienten, die eine solche OP hinter sich haben, zu Verdauungsschwierigkeiten. Doch welche Krankheiten gibt es nun? Die wohl bekannteste aller Gallenkrankheiten nennt sich Gallensteine. Es ist auch jene Krankheit, die am meisten vorkommt und ziemlich schmerzhaft sein kann. Leider trifft es vermehrt Frauen, die ein wenig Übergewicht haben. Es gibt aber auch Fälle, wobei die Erkrankung auf familiäre Fälle zurückzuführen ist. Oft reicht es schon aus, wenn die Gallensalze und Fette im Ungleichgewicht sind, damit solche Gallensteine entstehen können. Aus diesen Salzen entstehen dann die klassischen Gallensteine.

Auch mal auf die Farbe achten

Sie können aber auch einen anderen Ursprung haben. Schwarze Bilirubinsteine sind daher ein Zeichen für einen Blutverfall. Das Komische an dieser Erkrankung ist, dass diese nur bei den wenigsten auch wirklich zu größeren Problemen führt. Der Vergleich zeigt, dass es gerade einmal 20 Prozent aller Betroffenen sind, die Schmerzen haben, oder denen Gallensteine Leid zufügen. Es gibt auch viele, die ihr ganzes Leben lang Gallensteine haben, aber nichts davon bemerken. Von der Größe der Gallensteine ist alles entscheidend. Was bedeutet, dass die kleinsten Steine auch die größten Übeltäter sein können. Fakt ist, dass meist schon ein Gallengrieß ausreicht, um diese Symptome auszulösen. Dieser Gallengrieß wird auch Sludge genannt. Doch wie machen sich solche Gallensteine nun bemerkbar? Meist ist es ein Ziehen im Oberbauch. Leider wird die Krankheit durch die Nahrungsaufnahme aufgenommen. Wenn dann ein Gallenstein hängen bleibt, oder feststeckt, kommt es zu einer sogenannten Gallenkolik. Dies kann auch als ein Gallenstau bezeichnet werden. Dies ist anschließend auch beim Stuhlgang gut zu erkennen. Wenn dieser keine Farbe mehr hat, sollten alle Alarmglocken läuten. Selbst das Urin wird eine andere Farbe bekommen und zwar dunkelbraun.

Durch Röntgen erste Krankheitserreger ausmachen können

Ob nun ein Gallenstein-Krankheitsfall vorliegt, kann am besten durch Röntgen-Aufnahmen belegt werden. Die Verklemmung durch einen solchen Stein kann aber auch zu einem Rückstau in der Bauchspeicheldrüse führen. Was noch mal mehr ein großes Problem darstellt und auch zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen kann. Wenn dann solch eine Entzündung nicht frühzeitig entdeckt wird, kann diese zum Tod führen. Auch sind es gerade die antibakteriellen Entzündungen, die sowohl von der Gallenblasenwand, wie auch von den Steinen selbst ausgehen, die zu größeren Problemen führen. Sofern der Gang durch einen Stein belegt ist, kann auch keine Flüssigkeit mehr abfließen. Dies hat zur Folge, dass sich schwere Erkrankungen wie ein Tumor bilden können. Zu ziemlich starken Bauchschmerzen, die sich dann nicht mehr verbergen lassen, können noch weitere Krankheitsbilder hinzukommen. Wie etwa Fieber, Erbrechen, oder auch Übelkeit.

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